Krankengymnastik als letztes Mittel

Veröffentlicht auf von Onlinetherapeut

Wenn ich den Berichten meiner Patienten lausche, bekomme ich manchmal einen mehr als dicken Hals und frage mich dann ernsthaft: Hat der Arzt ein Interesse an der Genesung seiner Patienten oder geht es ihm in erster Linie mal um seine Einnahmen?
Es kann doch nicht angehen, das ein Arzt seine Medikamente und Spritzen (welche der Patient selbst bezahlen muß, weil keine Kassenleistung) am Patienten "ausprobiert", um am Ende festzustellen, das alles nix gebraucht hat und dann zum Patienten sagt: Dann müssen sie halt mal zur Krankengymnastik gehen.
Und dies habe ich nicht erst einmal zu hören bekommen.
Sollte der Behandlungsansatz nicht den umgekehrten Weg gehen? Erst Krankengymnastik dann eventuell Spritzenkur und später , wenn nötig, eine OP.
Ich habe nichts gegen eine Spritze oder Medikamente, die dem Patienten die Schmerzen in der Akutphase lindern. Jedoch sollte dies keine Dauerbehandlung werden.
Ich hatte schon Patienten, die an einem Gelenk (egal ob Knie oder Schulter...) wegen degenerativen Beschwerden operiert wurden, ohne eine Physiotherapiepraxis von innen gesehen zu haben. Einige wussten nicht mal, das es diese Form der Behandlung gibt bzw. was da gemacht wird.
Meiner Meinung sollte die Politik da mal genauer hinsehen, als jedes Jahr weniger Geld für Heilmittel wie Krankengymnastik, Massagen o.ä. ausgeben zu wollen. Leider gibt es noch keine Statistik, habe jedenfalls noch keine gefunden, wo mal drinsteht, wieviel Operationen vermieden werden könnten bei rechtzeitiger Verordnung von Krankengymnastik und anderen konservativen Behandlungsmethoden.
Lesen sie auch mehr dazu in meinem Artikel: Götter in weiß!
      
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Veröffentlicht in Gesundheit

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