Wie lange hat man einen Bandscheibenvorfall?
Aus aktuellem Anlass greife ich hier ein Thema auf, welches im Blog schon mal in ähnlicher Form abgearbeitet wurde.
(Bandscheibenvorfall - OP oder konservative Behandlung?)
Doch diesmal geht es nicht darum zu klären, welche Behandlungsform günstiger ist. Es geht um die einfache Frage: Wie lange hat man einen Bandscheibenvorfall?
Immer wenn neue Kurgäste zu mir zur Krankengymnastik kommen, frage ich natürlich, wo und welche Beschwerden sie haben. Diese Woche waren wieder ein oder zwei Kurgäste dabei, die mir ihr Situation mit den Worten: "Ich habe einen Bandscheibenvorfall!" nahe bringen.
Wenn ich dann frage, wann der Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde, kommen Jahresangaben, bis zurück in die Achtziger. Den Bandscheibenvorfall hat man natürlich heute nicht mehr. Nach aktuellen Studienergebnissen löst sich fast jeder Bandscheibenvorfall nach ein paar Monaten wieder auf. Verantwortlich ist dafür ein Enzym in der Lymphe, welches das übergetretene Bandscheibengewebe abbaut.
"Ich habe aber noch immer Beschwerden!" Diese Beschwerden kommen dann von den Folgeerscheinungen des Vorfalls, z.B. muskuläre Dysbalancen, durch den Bandscheibenvorfall verursachte Fehlhaltung und damit auch Fehlbelastung, psychische Faktoren ....
Viele Leute haben eine große Angst vor einem neuerlichen Bandscheibenvorfall, weil er ja doch erstmal einen erheblichen Einschnitt in das bisherige Leben darstellt. Und wenn man dann Pech hat und an medizinisches Personal gerät (Ärzte, Therapeuten), die einem nicht entsprechend zur Seite stehen, leiden eben viele Patienten unter den Folgen dieses Vorfalls ihr Leben lang.
Hier sind natürlich vor allem die Ärzte und auch wir Physiotherapeuten gefragt. An erster Stelle müßte eine qualitativ hochwertige Aufklärung des Patienten erfolgen und in diesem Zusammenhang auch eine entsprechende Behandlung.
Das hier die konservative Behandlung der operativen Medizin um Längen voraus ist, konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden. Man muß es dem Patienten nur erklären, das es besser ist, sich ein paar Wochen oder Monate an bestimmte Regeln zu halten, als sich gleich unters Messer zu legen.
Das Schlagwort ist auch hier wieder Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung. Bewegung in Zusammenspiel mit Muskelaufbau hilft in der Regel bei fast jeder Erkrankung, die unseren Bewegungsapparat betreffen, sei es Arthrose, Osteoporose, Bandscheibenvorfälle und und und.
Es begann mit ab und zu Rückenschmerzen, dann hatte ich ein-zweimal im Jahr einen Hexenschuß und dann kam dieser Bandscheibenvorfall. So, oder ähnlich wird oft der Weg der Patienten hin zum Bandscheibenvorfall beschrieben.
Doch hätte dieser vermieden werden können, wenn die ersten Warnsignale des Körpers ernst genommen worden wären. Der Körper warnt uns oft durch kleinere Beschwerden vor. Er tut dies aus eigenem Interesse, denn der im Körper wohnende Mensch soll sorgsam mit seinem Körper umgehen, denn es ist schwierig, einen neuen zu finden. Sicher lassen sich heute schon einzelne Gelenke ersetzen, aber noch längst nicht alles.
In diesem Sinne hört auf euren Körper. Lernt die Signale die er sendet ernst zu nehmen und zu verstehen. Euer Körper wird es euch danken.
(Bandscheibenvorfall - OP oder konservative Behandlung?)
Doch diesmal geht es nicht darum zu klären, welche Behandlungsform günstiger ist. Es geht um die einfache Frage: Wie lange hat man einen Bandscheibenvorfall?
Immer wenn neue Kurgäste zu mir zur Krankengymnastik kommen, frage ich natürlich, wo und welche Beschwerden sie haben. Diese Woche waren wieder ein oder zwei Kurgäste dabei, die mir ihr Situation mit den Worten: "Ich habe einen Bandscheibenvorfall!" nahe bringen.
Wenn ich dann frage, wann der Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde, kommen Jahresangaben, bis zurück in die Achtziger. Den Bandscheibenvorfall hat man natürlich heute nicht mehr. Nach aktuellen Studienergebnissen löst sich fast jeder Bandscheibenvorfall nach ein paar Monaten wieder auf. Verantwortlich ist dafür ein Enzym in der Lymphe, welches das übergetretene Bandscheibengewebe abbaut.
"Ich habe aber noch immer Beschwerden!" Diese Beschwerden kommen dann von den Folgeerscheinungen des Vorfalls, z.B. muskuläre Dysbalancen, durch den Bandscheibenvorfall verursachte Fehlhaltung und damit auch Fehlbelastung, psychische Faktoren ....
Viele Leute haben eine große Angst vor einem neuerlichen Bandscheibenvorfall, weil er ja doch erstmal einen erheblichen Einschnitt in das bisherige Leben darstellt. Und wenn man dann Pech hat und an medizinisches Personal gerät (Ärzte, Therapeuten), die einem nicht entsprechend zur Seite stehen, leiden eben viele Patienten unter den Folgen dieses Vorfalls ihr Leben lang.
Hier sind natürlich vor allem die Ärzte und auch wir Physiotherapeuten gefragt. An erster Stelle müßte eine qualitativ hochwertige Aufklärung des Patienten erfolgen und in diesem Zusammenhang auch eine entsprechende Behandlung.
Das hier die konservative Behandlung der operativen Medizin um Längen voraus ist, konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden. Man muß es dem Patienten nur erklären, das es besser ist, sich ein paar Wochen oder Monate an bestimmte Regeln zu halten, als sich gleich unters Messer zu legen.
Das Schlagwort ist auch hier wieder Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung. Bewegung in Zusammenspiel mit Muskelaufbau hilft in der Regel bei fast jeder Erkrankung, die unseren Bewegungsapparat betreffen, sei es Arthrose, Osteoporose, Bandscheibenvorfälle und und und.
Es begann mit ab und zu Rückenschmerzen, dann hatte ich ein-zweimal im Jahr einen Hexenschuß und dann kam dieser Bandscheibenvorfall. So, oder ähnlich wird oft der Weg der Patienten hin zum Bandscheibenvorfall beschrieben.
Doch hätte dieser vermieden werden können, wenn die ersten Warnsignale des Körpers ernst genommen worden wären. Der Körper warnt uns oft durch kleinere Beschwerden vor. Er tut dies aus eigenem Interesse, denn der im Körper wohnende Mensch soll sorgsam mit seinem Körper umgehen, denn es ist schwierig, einen neuen zu finden. Sicher lassen sich heute schon einzelne Gelenke ersetzen, aber noch längst nicht alles.
In diesem Sinne hört auf euren Körper. Lernt die Signale die er sendet ernst zu nehmen und zu verstehen. Euer Körper wird es euch danken.
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