Der letzte Kurstag/460 km Regenfahrt
Heute stand nun der letzte Kurstag an. Wir arbeiteten die letzten theoretischen Grundlagen ab und es stand auch noch eine Behandlung an. Hierbei fungierte ich wieder als passiver Beobachter und zwei andere Kollegen führten die Behandlung durch. Unser kleiner Patient war uns schon vom Dienstag bekannt. Dies war insofern interessant, da wir die Mutter nach eventuellen Auffälligkeiten nach der Behandlung befragen konnten. Wir hatten somit unser erstes Feedback. Und das fiel durchaus positiv aus. Aus Sicht der Mutter war der Junge (anderthalb Jahre) die tage nach der Behandlung ausgeglichener und wirkte zufriedener. Wenn das kein Erfolg nach nur einer Behandlung ist.
Auch heute konnten die Kollegen wieder viel von der Spannung, die der Kleine im Körper hat, lösen. Und er weinte auch nicht soviel wie noch am Dienstag. Es war wieder sehr schön zu sehen, wie der Junge "loslassen" konnte. Und die Mutter machte auch einen zufriedenen Eindruck und wolle dann mal sehen, ob er nicht in Zukunft auch ab und an mit CranioSacraler Therapie behandelt werden könne.
Wir schauten dann noch ein Video, wo auf einer Intensivstation Frühgeburten mit Cranio versorgt wurden. da braucht es natürlich noch viel mehr an Liebe und Zuwendung für die kleinen Patienten. Das eine Frühchen war gerademal etwas größer als die Hand der Therapeutin.
Anschließend gabs noch die Lehrgangsbescheinigungen und damit war der Kurs dann auch zu Ende.
Er hat mich wieder ein ganzes Stück noch vorn gebracht, nicht nur was meine Arbeit betrifft, sondern auch meine Einstellung zum Leben überhaupt.
Und dann folgte die Heimfahrt. Eigentlich stören mich solche Strecken recht wenig, da ich vor noch nicht allzu langer Zeit alle zwei Wochen Freitags nach Feierabend die 620 km nach Sachsen gefahren bin. Was die Fahrt heute so anstrengend macht war das Wetter. Es regnete von Bochum bis zu uns nach Friedrichskoog ununterbrochen. Mal etwas mehr, mal weniger. Dann die letzten 100 Kilometer auf der A 1 Richtung Hamburg, alle paar Kilometer ne Baustelle und dann sagten sie noch 6 km Stau vorm Elbtunnel an. Das wollte ich mir dann doch nicht antun und bin kurzerhand weiter auf der A 1 nach Hamburg reingefahren. Ich hatte keinen Plan, wie ich durch Hamburg fahren müßte, um irgendwann entweder auf die A 7 Richtung Flensburg oder gleich auf die A 23 zu kommen. Aber intuitiv wählte ich genau den richtigen Weg, folgte ab und zu den Autobahnhinweisschildern und kam genau hinterm Elbtunnel auf der A 7 raus. Mich darf aber niemand fragen, wie ich gefahren bin bzw. ob ich den Weg nochmal finden würde.
So brachte ich etwas mehr als fünf Stunden und dann war ich bei meinen Lieben daheim angekommen. Oliver überraschte mich mit einem neuen Haarschnitt und mein Schatz hat angefangen, den Flut frisch zu malern, damit es zur neuen schicken Haustür paßt.
Und ich fühle mich jetzt auch froh wieder daheim zu sein, aber auch etwas leer von der anstrengenden Fahrt und Woche. Bin froh, das ich morgen noch frei habe. Da kann ich auch den Kurs etwas ausgiebiger nacharbeiten.
Auch heute konnten die Kollegen wieder viel von der Spannung, die der Kleine im Körper hat, lösen. Und er weinte auch nicht soviel wie noch am Dienstag. Es war wieder sehr schön zu sehen, wie der Junge "loslassen" konnte. Und die Mutter machte auch einen zufriedenen Eindruck und wolle dann mal sehen, ob er nicht in Zukunft auch ab und an mit CranioSacraler Therapie behandelt werden könne.
Wir schauten dann noch ein Video, wo auf einer Intensivstation Frühgeburten mit Cranio versorgt wurden. da braucht es natürlich noch viel mehr an Liebe und Zuwendung für die kleinen Patienten. Das eine Frühchen war gerademal etwas größer als die Hand der Therapeutin.
Anschließend gabs noch die Lehrgangsbescheinigungen und damit war der Kurs dann auch zu Ende.
Er hat mich wieder ein ganzes Stück noch vorn gebracht, nicht nur was meine Arbeit betrifft, sondern auch meine Einstellung zum Leben überhaupt.
Und dann folgte die Heimfahrt. Eigentlich stören mich solche Strecken recht wenig, da ich vor noch nicht allzu langer Zeit alle zwei Wochen Freitags nach Feierabend die 620 km nach Sachsen gefahren bin. Was die Fahrt heute so anstrengend macht war das Wetter. Es regnete von Bochum bis zu uns nach Friedrichskoog ununterbrochen. Mal etwas mehr, mal weniger. Dann die letzten 100 Kilometer auf der A 1 Richtung Hamburg, alle paar Kilometer ne Baustelle und dann sagten sie noch 6 km Stau vorm Elbtunnel an. Das wollte ich mir dann doch nicht antun und bin kurzerhand weiter auf der A 1 nach Hamburg reingefahren. Ich hatte keinen Plan, wie ich durch Hamburg fahren müßte, um irgendwann entweder auf die A 7 Richtung Flensburg oder gleich auf die A 23 zu kommen. Aber intuitiv wählte ich genau den richtigen Weg, folgte ab und zu den Autobahnhinweisschildern und kam genau hinterm Elbtunnel auf der A 7 raus. Mich darf aber niemand fragen, wie ich gefahren bin bzw. ob ich den Weg nochmal finden würde.
So brachte ich etwas mehr als fünf Stunden und dann war ich bei meinen Lieben daheim angekommen. Oliver überraschte mich mit einem neuen Haarschnitt und mein Schatz hat angefangen, den Flut frisch zu malern, damit es zur neuen schicken Haustür paßt.
Und ich fühle mich jetzt auch froh wieder daheim zu sein, aber auch etwas leer von der anstrengenden Fahrt und Woche. Bin froh, das ich morgen noch frei habe. Da kann ich auch den Kurs etwas ausgiebiger nacharbeiten.
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