Lws-Beschwerden? Was kann man tun?

Veröffentlicht auf von Onlinetherapeut

Bei Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich, sei es durch einen Bandscheibenvorfall, einen eingeklemmten Nerv oder durch muskuläre Verspannungen, hilft, neben einer medikamentösen Therapie, in erster Linie eine so genannte Stufenbett-Lagerung. Dabei legt man sich auf den Rücken und unterbaut die Unterschenkel mit Kissen und Decken, bis man in Knie- u. Hüftgelenk einen Winkel von 90 Grad erreicht. Oft spürt man dann kaum noch Schmerzen. Neben den Medikamenten ist es aber mindestens genau so wichtig, diesen Bereich vorsichtig zu mobilisieren, sprich bewegen.
Übung der Wahl ist dabei unten beschrieben. Für alle, die an einer dieser Beschwerden leiden, sollte diese Übung Standard sein bzw. werden.

Das ist die "normale" Position der Wirbelsäule im 4-Füßlerstand. Diese Position sollte vor und während Übungen immer angenommen bzw. gehalten werden.   















Aus der Ausgangsposition oben, geht man nun durch ein Kippen des Beckens in Richtung Bauch in eine verstärkte LWS-Lordose, sprich ein verstärktes "Hohlkreuz".
Diese Bewegung wird erstmal langsam ausgeführt und endet an der Schmerzgrenze bzw. am Anschlag, wenns nicht mehr weitergeht.












Von obiger Position geht es nun in die andere Richtung.
Das Becken wird durch Anspannen der unteren Bauchmuskulatur in Richtung Rücken gekippt. Ende der Bewegung ist auch hier wieder die eigene Schmerzgrenze bzw. das Ende der Beweglichkeit. Es entsteht ein so genannter "Buckel". Von hieraus geht es wieder in Richtung "Hohlkreuz". Die Übung sollte ruhig einigemale hintereinander weg durchgeführt werden. immer im Wechsel Hohlkreuz-Buckel.
 








Diese Übung bezieht sich bis hierher nur auf den unteren Teil der Wirbelsäule. es kann, und sollte später auch, die gesamte Wirbelsäule mit eingebunden werden.


Zusätzlich zum "Hohlkreuz" wird jetzt noch der Kopf in den Nacken bewegt.
















Beim "Buckel" machen wird der Kopf in Richtung Brust bewegt. Der gesamte Rücken wird also rund gemacht.














Man kann und sollte  diese Übungen, auch wenn man noch keine Beschwerden hat, mit in sein tägliches Dehnprogramm aufnehmen.  


Eine Zusammenfassung aller Übungen, die ich bis hierher aufgeführt habe, und vieler mehr, wird es in naher Zukunft auf einer Extraseite zu sehen geben. Also immer mal reinschauen:-).  

 
     
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Veröffentlicht in Gesundheit

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